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Konzeption

Architektonischer Ausdruck

Die bestehenden Gebäude sprechen ihr eigene Sprache. Sie sind Zeugen der Zeit, in der sie errichtet wurden und strahlen diese wider. Das neue Vorhaben integriert sich als Organisches und Lebendiges in das bestehende kalte Volumen.

Eine Mikroskop-Aufnahme eines Pflanzenschnittes war die Anregung für die Gestaltung sämtlicher Bereiche. Die Struktur zum aktiven Nährstofftransport in den Leitbündeln des Pflanzenquerschnittes gab uns die Inspiration für die Ausrichtung der Gebäudeflügel, deren äusseres Erscheinungsbild und die Gartengestaltung.

Alles ist geprägt von diesem Gitter der Energie – anders und doch absolut harmonisch. Obwohl die neue Struktur eine starke Eigensprache spricht, existieren viele Parallelen zu den bestehenden Bauten. So ergibt sich im Grundriss ein harmonisches Gesamtbild.

Einheit zwischen Alt- und Neubauten

Über die Parkplätze gelangt man durch den Haupteingang in die Empfangshalle im Untergeschoss.

Die Angestellten können den Hauptverteilgang im Untergeschoss durch einen separaten Eingang über getrennte Umkleidekabinen mit Toiletten betreten. Von dort aus gelangen sie zu ihren Arbeitsplätzen.

Die Küche und sämtliche logistischen Angelegenheiten befinden sich auf dem selben Stockwerk. Weiter finden Spitex, Fitness, Podologie, Coiffeur, Physiotherapie,Therapieräume dort und Schutzraum ebenfalls ihren Platz.

Im Erdgeschoss mit direkten Ausgängen zur Aussenfläche befindet sich das Restaurant für Besucher inklusive Kiosk,ein Fumoir, eine Lobby, diverse Lagerräume, ein Essbereich sowie Zimmer für die Bewohner.

Im ersten bis dritten Obergeschoss befinden sich neben den Bewohnerzimmern diverse Begegnungszonen, ein Essbereich, öffentliche Toiletten, Stationszimmer, Leitungszimmer und Nebenräume.

Im Dachgeschoss gibt es vier Bewohnerzimmer, ein Esszimmer, Wohnbereich, Stationszimmer, Leitungszimmer, eine Kapelle sowie eine Terrasse.

Dieses Geschoss kann bei Bedarf als einheitliche Wohneinheit mit vier Zimmern umgestaltet werden.

Aufenthalt

Die Bewohnerinnen und Bewohner können ihre Zeit in den verschiedenen Aufenthaltsbereichen verbringen – gemeinsam oder für sich alleine. Dafür bieten sich die Nischen an den Enden des Gebäudes mit schöner Aussicht, die Aufenthaltsräume neben den Speisezimmern, die Lobby im Erdgeschoss und die vielseitige Gartenanlage an.

Das eigentlich bekannte «Wohnzimmer» wird von allen Bewohnerinnen und Bewohnern geteilt. Dank der Grossräumigkeit und den vielen Möglichkeiten kann jedermann seinen persönlichen Lieblingsplatz finden.

Eindrücke eines stündigen Spazierganges in einer Viertelstunde

Innerhalb der zur Verfügung stehenden Fläche werden sämtliche Sinne angeregt. Der Spaziergang führt an Baumansammlungen vorbei, über Brücken, am Ufer entlang und über Grünflächen.

Von sportlichen Aktivitäten, Spielmöglichkeiten für Jung und Alt, bis hin zur Bewirtschaftung eines Gemüse- und Kräutergartens bietet der Garten Platz für die verschiedensten Interessen der Besucher und Bewohnern. Ein Platz zum Sein.

 

Aktiv im Garten

Vor der Südfassade befindet sich ein Bereich mit Hochbeeten in denen Gemüse, Salate und Kräuter gepflanzt werden können.

Ein Brunnen schmückt die Achse der verschiedenen Gärten und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die Giesskannen zu füllen.